Flächengewichtsmessung

Flächengewichtsmessung ist sowohl durch berührungslose Messverfahren als auch anhand von Wärmebildkameras oder Beta-  und klassischen Röntgensensoren möglich.

PC16S®-wave

Der Transmissionssensor PC16S®-wave misst das Flächengewicht bzw. die Dicke flachbahniger Materialien und nutzt für den berührungslosen Messvorgang nicht-ionisierende, elektromagnetische Wellen. Damit eignet er sich hervorragend zur exakten und schnellen Vermessung polymerbasierter Monofolien. Gegenüber Sensoren auf Basis ionisierender Strahlung entfallen bei diesem Sensor die diesbezüglich notwendigen nationalen oder internationalen, behördlichen Auflagen für Transport, Betrieb und Entsorgung.

IndiRay® Standard-Röntgensensor < 5kV / Extended Range

Wenn mit dem Transmissionsverfahren gemessen wird, sind Strahler und Detektor gegenüberliegend montiert, wobei das zu messende Material dazwischen platziert ist. Die Strahlung wird durch das Messgut abgeschwächt, wobei die Abschwächung von der Dichte, der Dicke sowie der Zusammensetzung des Messgutes abhängt.

IndiCam 100® / IndiTherm®

IndiCam 100® ermöglicht eine Flächengewichts- bzw. Dickenmessung auf Basis (IndiTherm®) einer Temperaturmessung mit Wärmebildkameras. Das Messprinzip beruht auf der Auswertung des millimetergenau erfassten Temperaturverlaufes von Materialien an Kühl- oder Heizwalzen.

Isotopen-Rückstreusensor

Bei dem Isotopen-Rückstreusensor handelt es sich um ein berührungsloses Messverfahren zur Flächengewichtsmessung. Basierend auf dem vom Messgut zurückgestreuten Anteil der radioaktiven Strahlung erfolgt die Bestimmung des Flächengewichts.

Isotopen-Durchstrahlsensor

Die Isotopen-Durchstrahlmessung ist ein berührungsloses Messverfahren, bei dem das Flächengewicht (g/m²) gemessen wird. Dabei wird ausgenutzt, dass jede Strahlung beim Durchgang durch Material eine Abschwächung erfährt.